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Krankenhausbehandlung

Ärztlich verordnete stationäre oder teilstationäre Unterbringung und Behandlung im Krankenhaus.

Reicht zur erfolgreichen Therapie einer Krankheit die ambulante oder vorstationäre Behandlung,  einschließlich der häuslichen Krankenpflege nicht aus, wird Krankenversicherten eine ärztlich verordnete stationäre oder auch  teilstationäre Unterbringung und Behandlung in einem Krankenhaus gewährt, ggf. mit nachstationärer Betreuung.

Sofern keine Zuzahlungsbefreiung vorliegt, müssen alle Kunden ab dem 18. Lebensjahr, bei einer stationären Unterbringung, einen Eigenanteil für die Zeit der Krankenhausbehandlung , aber  längstens für 28 Kalendertage  pro Kalenderjahr, von bundeseinheitlich 10 Euro täglich, im Krankenhaus bezahlen.

Die Behandlung wird ausschließlich in zugelassenen Krankenhäusern durchgeführt, und zwar für die Dauer der medizinischen Behandlungsnotwendigkeit zeitlich unbegrenzt. Die Kosten hierfür trägt die Krankenkasse.

Besteht für die Krankenhausbehandlung keine medizinische Notwendigkeit, erfolgt also die stationäre Unterbringung lediglich zur Verwahrung oder handelt es sich um einen Pflegefall, wie z. B. um eine rein altersbedingte Pflege, so sind die Krankenkassen für die Kostenübernahme nicht zuständig.

Unter bestimmten Voraussetzungen übernimmt die BKK firmus abweichend von § 108 SGB V auch die Kosten für stationäre Behandlung in einem nicht zugelassenen Krankenhaus bis zur Höhe der vergleichbaren Vertragssätze abzgl. der Zuzahlung entsprechend § 39 Abs. 4 SGB V. Sprechen Sie hierzu unsere Kundenberater an.