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Krankengeld

Mit Ihrer BKK firmus können Sie rechnen. Denn während Ihrer Arbeitsunfähigkeit sind Sie finanziell abgesichert, zuerst durch die Entgeltfortzahlung Ihres Arbeitgebers und danach durch das Krankengeld der BKK firmus. Hier finden Sie die wichtigsten Einzelheiten zum Thema Krankengeld.

So erhalten Sie Ihr Krankengeld

Endet der Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch Ihren Arbeitgeber während Ihrer Arbeitsunfähigkeit, so erhalten Sie von uns Ihre persönlichen Krankengeldunterlagen. Diese beinhalten

  • eine Erklärung zur Erlangung des Krankengeldes
  • eine Schweigepflichtentbindung

Zur Erlangung des Krankengeldes reicht es aus, wenn Sie  die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Ihres behandelnden Arztes bei uns einreichen. Sie benötigen für die Auszahlung keinen Auszahlschein mehr. Dieser ist bereits in die Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung integriert. Sie erhalten den Vordruck nicht mehr von Ihrer Krankenkasse. Der Arzt stellt die Bescheinigung aus.

Die Krankengeldzahlung wird bis zum letzten nachgewiesenen Arztbesuch vorgenommen. Sollten Sie vorher wieder gesund sein oder Rente erhalten, senden Sie uns die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung mit dem letzten Tag der Arbeitsunfähigkeit (Endbescheinigung) zurück. Bei Teilmonaten wird das Krankengeld für tatsächliche Kalendertage gezahlt; für volle Kalendermonate wird das Krankengeld für 30 Tage ausgezahlt.

Die Bescheinigung kann für die gesamte Dauer der Arbeitsunfähigkeit genutzt werden. Des Weiteren erhält neben der Krankenkasse, dem Arbeitgeber und dem behandelnden Arzt künftig auch der Versicherte während des Bezugs des Krankengelds einen Durchschlag des sogenannten "gelben Scheins".

Nachweis einer durchgängigen Arbeitsunfähigkeit

Es ist ausreichend, wenn die Arbeitsunfähigkeit am nächsten Werktag bescheinigt wird. Samstage gelten nicht als Werktage. 

Wegfall des Wartetags

Bisher entstand der Anspruch auf Krankengeld von dem Tag an, der auf den Tag der ärztlichen Feststellung folgte. Durch das neue Versorgungsstärkungsgesetz entfällt nunmehr der sogenannte "Wartetag". Das bedeutet für Sie, dass ein Anspruch auf Krankengeld nun ab dem Tag der ärztlichen Feststellung besteht.

Höhe des Krankengeldes

Das Krankengeld für versicherungspflichtig Beschäftigte beträgt in der Regel 70 % des letzten Bruttoentgelts, darf aber 90 % Ihres Nettogehalts nicht überschreiten. Vom sogenannten Bruttokrankengeld werden noch Beitragsanteile zur Renten-/Arbeitslosen- und Pflegeversicherung abgezogen. Positiv berücksichtigt werden Einmalzahlungen (z. B. Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld), die im letzten Jahr erzielt wurden.

Bestand vor der Arbeitsunfähigkeit Versicherungspflicht in der Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung, sind auch während des Krankengeldbezuges Beiträge zu diesen Sozialversicherungszweigen zu entrichten, um den Versicherungsschutz aufrecht zu halten.

Ihr direkter Draht in den Fachbereich

Unsere Kundenberaterinnen und Kundenberater aus dem Krankengeld-Team erreichen Sie über die Servicenummer 0421 6434-403. Rufen Sie uns gerne an, wenn Sie weitere Fragen haben.