Die besten Outdoor-Sportarten für den Herbst

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Aktive Frau macht eine Pause auf dem Fahrrad

Wenn sich die Blätter bunt färben und die Luft angenehm kühl wird, beginnt für viele die perfekte Zeit des Jahres für Sport im Freien. Es ist nicht mehr so heiß wie im Sommer und die herbstliche Natur lädt zu vielfältigen Outdoor-Aktivitäten ein. Der ideale Zeitpunkt also, um die Laufschuhe oder das Fahrrad aus dem Keller zu holen. Denn regelmäßige Bewegung stärkt nachweislich Herz, Kreislauf, Muskeln und Psyche und gehört daher laut Robert Koch-Institut (RKI) zu den wichtigsten Faktoren für ein gesundes Leben. 

Wandern: Entschleunigung für Körper und Geist

Der Herbst ist wie gemacht fürs Wandern. Zwischen bunten Wäldern und klarer Luft kommt nicht nur der Kopf zur Ruhe. Wandern stärkt Herz und Kreislauf, kräftigt Beine und Rumpf und verbessert Gleichgewicht sowie Koordination. Gleichzeitig schont es die Gelenke. Dass Wandern in der Natur Stress abbauen und das Wohlbefinden steigern kann, zeigen ebenfalls verschiedene Studien, wie die der SRH Hochschule für Gesundheit. 

Joggen: Laufen fürs Herz

Kühle Temperaturen machen das Laufen im Herbst oft angenehmer als im Sommer. Der Körper muss weniger Energie für die Kühlung aufbringen, sodass oft auch längere Touren möglich sind. Regelmäßiges Joggen verbessert die Ausdauer, stärkt Herz und Lunge und kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. 

Radfahren: Fit auf zwei Rädern

Ob gemütliche Radtour oder sportliche Runde – der Herbst bietet ideale Bedingungen zum Radfahren. Und das trainiert die Beinmuskulatur, verbessert die Ausdauer und schont gleichzeitig Knie- und Hüftgelenke. Und übrigens: Auch E-Bike-Fahren hat nachweislich positive Effekte auf den Körper.

Nordic Walking: Ideal für Einsteiger

Nordic Walking trainiert durch den Stockeinsatz auch Arme, Schultern und Rücken und ist deshalb deutlich intensiver als normales Gehen. Die Sportart eignet sich besonders für Menschen, die nach längerer Pause wieder aktiv werden möchten oder ihre Gelenke schonen müssen.  

Outdoor-Training: Fitness unter freiem Himmel

Trimm-dich-Pfade und Calisthenics-Anlagen machen das Fitnessstudio im Herbst oft überflüssig. Übungen mit dem eigenen Körpergewicht stärken Muskeln, Knochen und Gleichgewicht. Fachleute empfehlen, Ausdauer- und Krafttraining regelmäßig zu kombinieren.

6 Tipps für den Herbstsport

Im Zwiebellook trainieren:

Mehrere dünne Kleidungsschichten halten warm, ohne dass Sie überhitzen.

Rutschfest unterwegs:

Schuhe mit gutem Profil geben auf nassem Laub und feuchten Wegen mehr Halt.

Gut sichtbar bleiben:

Reflektierende Kleidung erhöht die Sicherheit in der Dämmerung.

Trinken nicht vergessen:

Auch bei kühlen Temperaturen verliert der Körper Flüssigkeit.

Kurz aufwärmen:

Fünf Minuten lockere Bewegung bereiten Muskeln und Gelenke optimal vor.

Für Einsteiger:

Menschen, die lange keinen Sport mehr gemacht haben, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention vor dem Start eine sportmedizinische Untersuchung. 

Tipp

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