Was ist Green Eating?
Haben Sie schon mal was von „Green Eating“ gehört? Der Begriff taucht immer häufiger in den sozialen Medien oder Ernährungsblogs auf. Dahinter verbirgt sich eine nachhaltige Ernährungsweise, bei der man auf nährstoffreiche pflanzliche Lebensmittel setzt, die nicht nur gut für den Körper, sondern auch für den Planeten sind. Dazu gehören:
- Mehr Grünzeug: Salat und grünes Gemüse wie Brokkoli, Spinat oder Grünkohl.
- Pflanzenbasierte Ernährung: Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Vollkornprodukte.
- Regionale & saisonale Lebensmittel: Bevorzugung von frischen, lokal verfügbaren Produkten.
- Unverarbeitete Produkte: Vermeidung von Fertigprodukten und Zucker.
- Nachhaltige Tierprodukte (optional): Wenn tierische Produkte konsumiert werden, dann nur in Maßen und aus nachhaltiger Produktion.
Warum ist Green Eating gesund?
Green Eating bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile, dazu gehören:

Herzgesundheit
Eine Ernährung mit vielen pflanzlichen Lebensmitteln senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ist gut für die Blutgefäße.

Geringeres Krankheitsrisiko
Die pflanzenbasierte Ernährung reduziert außerdem das Risiko für Krebs und Diabetes.

Gewichtsmanagement
Kalorienarme, ballaststoffreiche Lebensmittel fördern ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.

Verdauung
Ballaststoffe, die etwa in Obst, Gemüse, Nüssen oder Vollkornprodukten vorkommen, fördern eine gesunde Verdauung und unterstützen die Darmgesundheit.
Regionalität und Saisonalität
Ein wichtiger Bestandteil von Green Eating ist die Verwendung regionaler und saisonaler Produkte. Denn sie sind nicht nur frischer und deshalb nährstoffreicher, sondern aufgrund der kürzeren Transportwege auch klimafreundlicher.
Wie sehen typische Mahlzeiten beim Green Eating aus?
Ob Obst, Gemüse oder Nüsse – Green Eating bietet viele Möglichkeiten, um sich leckere Mahlzeiten zuzubereiten. Beispiele können sein:
- Frühstück: Haferflocken mit Beeren, Nüssen und Pflanzenmilch.
- Mittagessen: Linsencurry mit Gemüse und Quinoa.
- Abendessen: Bohneneintopf mit Vollkornbrot und Salat.
Der Flüssigkeitsbedarf sollte beim Green Eating vor allem durch Wasser gedeckt werden. Außerdem gilt es, stark verarbeitete Lebensmittel, Zucker und Fertigprodukte zu meiden. Diese enthalten oft ungesunde Zusatzstoffe und Transfette. Stattdessen sollten pflanzliche Alternativen wie Hülsenfrüchte, Tofu oder Tempeh den Speiseplan bereichern.

Die Planetary Health Diet: Ein nachhaltiger Ansatz
Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch die Planetary Health Diet (PHD), die 2019 von der internationalen EAT-Lancet-Kommission, einem Gremium aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, entwickelt und 2025 aktualisiert wurde. Die Planetary Health Diet ist ein wissenschaftlich fundierter „Speiseplan“, der gleichermaßen die Gesundheit des Menschen wie die des Planeten im Blick hat. Ziel ist es, eine Antwort darauf zu finden, wie die Menschheit bis 2050 gesund und nachhaltig ernährt werden kann, ohne die planetaren Grenzen zu überschreiten. Dabei setzt auch die Planetary Health Diet auf eine pflanzliche Ernährung, bei der der Anteil an Fleisch und tierischen Produkten stark reduziert wird. Diese Ernährung soll sowohl gesundheitliche als auch ökologische Herausforderungen lösen und den globalen Bedarf an gesunder Nahrung nachhaltig decken.
Umweltschutz ist Gesundheitsschutz
Green Eating und die Planetary Health Diet verbinden Gesundheit und Umweltbewusstsein. Wer vermehrt zu grünen, pflanzlichen Lebensmitteln und regionalen Produkten greift, kann seinen ökologischen Fußabdruck verringern und das persönliche Wohlbefinden steigern. Schon kleine Veränderungen im Alltag können einen großen Einfluss auf die Gesundheit haben – und auf die Zukunft des Planeten.
Tipp
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