Gesund und lecker essen: Ernährungsumstellung mit Plan

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Eine Person gießt Olivenöl über einen frischen Salat in einer Glasschüssel. Der Salat besteht aus Kopfsalat, Tomaten, roten Zwiebeln, Gurken, Oliven und Feta-Käse. Auf dem Tisch stehen weitere Gemüsesorten.

Gleich vorweg: Wer seine Ernährung umstellt, muss deshalb nicht auf alles Leckere verzichten. Vielmehr geht es darum, sich bewusster und ausgewogener zu ernähren. Und das ist gar nicht so schwer, wie Sie vielleicht glauben.

Was bedeutet Ernährungsumstellung?

Unter dem Begriff „Ernährungsumstellung“ versteht man eine bewusste und dauerhafte Veränderung des eigenen Essverhaltens – im Gegensatz zu kurzfristigen Diäten, die meist nur vorübergehend Wirkung zeigen. Eine ausgewogene Ernährung muss dabei keiner speziellen Ernährungsform wie Low-Carb oder Low-Fat folgen. Entscheidend ist vielmehr, dass dem Körper alle notwendigen Nährstoffe in der richtigen Menge zugeführt werden. 

Neben einer angemessenen Kalorienzufuhr gehören dazu Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiß, gesunde Fette, Kohlenhydrate, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Ein gesunder Speiseplan basiert daher vor allem auf frischen und nährstoffreichen Lebensmitteln. Dazu gehören Vollkornprodukte, reichlich Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, mageres Fleisch und Fisch.

Schritt für Schritt zur neuen Ernährung

Der Umstieg auf eine gesündere Ernährung muss nicht radikal erfolgen. Statt von einem Tag auf den anderen sämtliche liebgewonnenen, aber ungesunden Gewohnheiten aufzugeben, empfiehlt sich ein schrittweises Vorgehen. Tauschen Sie Woche für Woche eine oder zwei ungesunde Gewohnheiten gegen gesündere Alternativen aus.

So könnte der erste Schritt darin bestehen, abends statt Chips oder Schokolade zu knackigen Gemüsesticks oder einer Handvoll Nüsse zu greifen. In der darauffolgenden Woche ersetzen Sie zuckerhaltige Limonaden durch leicht gesüßten Tee oder eine Saftschorle. Dann folgt der Wechsel von Weißbrot zu Vollkornbrot. So nähern Sie sich mit jeder Woche einer ausgewogenen Ernährung an – und das ganz ohne Verbote. Denn Süßes oder Deftiges darf weiterhin auf dem Speiseplan stehen, solange es in Maßen genossen wird und die Balance gewahrt bleibt.

Praktische Tipps für eine erfolgreiche Umstellung

Diese einfachen Maßnahmen unterstützen Sie dabei, Ihre Ernährung nachhaltig umzustellen:

Zwei Personen bereiten gemeinsam in einer Küche Essen zu und schneiden dabei auf einem Holzschneidebrett frisches Gemüse wie Gurken und gelbe Paprika in Scheiben. Auf der Arbeitsplatte sind weiteres Gemüse und Brot zu sehen.

Frisch kochen

Fertiggerichte enthalten oft versteckte Zucker, Fette und Zusatzstoffe. Besser: selbst kochen – mit frischen, möglichst unverarbeiteten Zutaten.

Eine Person in einem weißen Kleid greift an einem Marktstand, der mit Gemüse wie Blattgemüse, violetten Zwiebeln und Knoblauch gefüllt ist, nach frischen Möhren.

Mahlzeiten planen

Legen Sie für mehrere Tage fest, was Sie essen möchten, und kaufen Sie gezielt ein. Tipp: Hungrig einkaufen führt häufig zu impulsiven Entscheidungen – daher besser satt in den Supermarkt gehen.

Eine fünfköpfige Familie, darunter zwei Kinder, sitzt an einem sonnigen Tag draußen auf einer Picknickdecke, isst gemeinsam Obst und lacht. Ein Erwachsener füttert ein kleines Mädchen, während ein anderes Kind ein Stück Wassermelone isst.

Unterstützung suchen

Erzählen Sie Familie und Freunden von Ihrem Vorhaben. Motivation und Rückhalt aus dem sozialen Umfeld helfen bei der Ernährungsumstellung. Und vielleicht steigt sogar jemand mit ein und macht mit.

Eine Person, die ein Smartphone in der Hand hält, schreibt mit einem Bleistift an einem Tisch in einen Kalender. Auf dem Tisch stehen außerdem eine Tasse Tee, eine Brille und ein Laptop.

Essverhalten dokumentieren

Führen Sie ein Ernährungstagebuch. So erkennen Sie unbewusste Muster und erhalten mehr Kontrolle über Ihre Gewohnheiten.

Tipp

Wer mehr über gesunde Ernährung erfahren möchte, findet umfassende Informationen bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Spezielle Kurse zu Themen wie gesunde Ernährung, Bewegung oder Entspannung finden Sie auf unserer Website. Versicherten der BKK firmus erleichtern wir nicht nur die Suche nach einem passenden Kurs, sondern übernehmen auch einen Großteil der Kosten.

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