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FAQ zum Zusatzbeitrag 2017

Hier haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zum Zusatzbeitrag 2017 in einer umfassenden Übersicht für Sie zusammengestellt. Sollten Sie weitere Fragen haben, besuchen Sie uns doch in einer unserer Servicestellen oder rufen Sie uns an (Tel. 0421 64343 oder 0541 331410).

Alle Versicherten werden bei einer Änderung (Erhöhung) des Zuatzbeitragssatzes schriftlich über den neuen Beitragssatz informiert. Die BKK firmus erhöht ihren Zuatzbeitragssatz 2017 nicht. Der Beitragssatz beträgt weiterhin attraktive 15,2 % (Zusatzbeitrag nur 0,6 %). Die BKK firmus gehört damit nach 2015 und 2016 auch 2017 im dritten Jahr in Folge zu den günstigsten bundesweit geöffneten Krankenkassen.

 

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Wenn Ihre Krankenkasse erstmalig einen Zusatzbeitrag erhebt oder ihren Zusatzbeitrag erhöht, können Sie Ihre Krankenkasse auch ohne Einhaltung der grundsätzlich bestehenden 18-monatigen Bindungsfrist wechseln. Hier räumt der Gesetzgeber ein Sonderkündigungsrecht ein.

Beispiel:
Sonderkündigungsrecht bei Einführung eines Zusatzbeitrags

Versicherungspflichtiger Arbeitnehmer mit einem Zusatzbeitrag von 0,9 %. Beginn der Mitgliedschaft: 01.07.2016
Kassenindividueller Zusatzbeitrag in Höhe von 1,1 % ab: 01.01.2017
Sonderkündigung möglich bis: 31.01.2017
Krankenkasse muss ihrer Hinweispflicht nachkommen bis: 31.12.2016
Eingang der Sonderkündigung am: 15.02.2017

WICHTIG:
Sollte die Kündigung bei Ihrer alten Krankenkasse erst nach dem 31.01.2017 erfolgen, können Sie erst zum 30.04.2018 zur BKK firmus wechseln (18-monatige Bindungsfrist).

 

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Dann ist eine reguläre Kündigung mit Ablauf des übernächsten Kalendermonats möglich. Bitte beachten Sie, dass dafür die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen müssen, insbesondere die Erfüllung der Mindestbindungsfrist.

Die beitragsfrei mitversicherten Familienangehörigen haben kein eigenes Sonderkündigungsrecht. Sie sind aber analog zum Mitglied ab dem ersten Tag in der BKK firmus mitversichert.

 

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Wie bei jedem anderen Krankenkassenwechsel auch, gilt die Chipkarte Ihrer alten Krankenkasse bis zum letzten Tag der Mitgliedschaft in dieser Krankenkasse. Sobald die Anmeldung bei der BKK firmus erfolgt ist, übernehmen wir die Auslieferung Ihrer neuen Karte.

 

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Bei dieser Versicherungsgruppe ist beispielsweise der Rentenversicherungsträger angehalten, eine neue Krankenkasse auszuwählen. Um den Eintritt in eine neue Krankenversicherung sollten sich sicherheitshalber aber auch die Angehörigen des Pflegebedürftigen kümmern. Ist der Pflegebedürftige alleinstehend, kann sich das Pflegeheim bzw. ein amtlich bestellter Betreuer um den Krankenkassenwechsel einer nicht geschäftsfähigen Person bemühen.

 

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Für einige Personengruppen gilt nicht der Zusatzbeitragssatz der BKK firmus in Höhe von 0,6 %, sondern der vom Bundesministerium für Gesundheit für 2017 festgelegte durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in Höhe von 1,1 %. 

Dies betrifft vor allem Versicherte, deren Beiträge regelmäßig von Dritten getragen werden, so zum Beispiel Auszubildende mit einem Arbeitsentgelt bis 325 € brutto im Monat. Hier übernimmt der Arbeitgeber den Zusatzbeitrag.

Das Gleiche gilt auch für Teilnehmer an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, für Personen, die in Einrichtungen der Jugendhilfe für eine Erwerbstätigkeit befähigt werden sollen. Den Zusatzbeitrag in Höhe des durchschnittlichen Zusatzbeitrages übernimmt der Leistungsträger.

Auf weitere beitragspflichtige Einnahmen der Mitglieder findet jedoch der kassenindividuelle Zusatzbeitrag Anwendung.

 

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Beitragsfreiheit - auch im Hinblick auf den Zusatzbeitrag - besteht nur, soweit das Mitglied Kranken-, Mutterschafts-, Eltern- oder Betreuungsgeld bezieht. Werden daneben weitere Einnahmen erzielt, findet der kassenindividuelle Zusatzbeitrag Anwendung.

 

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Auch Rentner zahlen den normalen Zusatzbeitrag. Bei der BKK firmus liegt dieser mit nur 0,6 % deutlich unter dem durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz gesetzlicher Krankenversicherungen in Höhe von 1,1 %.

Sollte der Zusatzbeitrag erhöht oder gesenkt werden, berücksichtig die Deutsche Rentenversicherung neben dem allgemeinen Beitragssatz von derzeit 14,6 % diesen neuen Zusatzbeitrag bei der Beitragsbemessung aus Renten der gesetzlichen Rentenversicherung erst 2 Monate später.

Rentner zahlen den neuen Zusatzbeitrag also erst ab 01.03.2017.

Bei Erhöhungen des Zusatzbeitrages zum Jahreswechsel bei anderen Kassen gelten diese für Bezieher der gesetzlichen Rente erst mit zweimonatiger Verzögerung, also zum 1. März.

Beispiel:
Bei einer Rente von 1.000 € und Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse mit 1,0 % Zusatzbeitrag werden 83 € fällig: 73 € für den festen Beitragssatz plus 10 € für den Zusatzbeitrag.

Bei der BKK firmus werden bei einer Rente von 1.000 € dagegen nur 79 € fällig: 73 € für den festen Beitragssatz plus 6 € für den Zusatzbeitrag.

 

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Für Bezieher von Arbeitslosengeld II gilt nicht der kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz, sondern der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz 2016 in Höhe von 1,1 %. Dieser ist immer zu erheben, d. h. unabhängig davon, ob die Satzung der jeweiligen Krankenkasse einen Zusatzbeitrag vorsieht oder nicht. Er wird vom Leistungsträger getragen.

Werden allerdings von dem Versicherten neben dem ALG II weitere beitragspflichtige Einkünfte bezogen, wird auf diese zusätzlichen Einkünfte der kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz erhoben. In diesem Fall trägt also das Mitglied selbst den Zusatzbeitrag.

 

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Bei Selbstzahlern gilt, dass der individuelle Zusatzbeitrag der Krankenkasse zusammen mit dem übrigen Krankenversicherungsbeitrag vom Mitglied selbst gezahlt werden muss, d. h. das sogenannte Quellenabzugsverfahren (automatischer Einzug vom Gehaltskonto) gilt nicht.

 

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Erheben Krankenkassen zum Jahreswechsel ihren Zusatzbeitrage, so haben gesetzlich Versicherte im Januar 2017 ein Sonderkündigungsrecht. Wurde der Termin dazu verpasst, können Sie trotzdem kündigen. Voraussetzung: Sie sind bereits 18 Monate bei Ihrer jetzigen Krankenkasse versichert.

Ordentliche Kündigung

Die Frist für Kündigungen beträgt immer zwei Monate. Die Kündigungsfrist beginnt immer am letzten Tag des Monats, in dem das Kündigungsschreiben bei Ihrer Krankenkasse vorliegt. Eine Kündigung ist also immer zum letzten Tag des übernächsten Monats möglich. Eine noch im Januar eingereichte Kündigung wird dann nach einer Frist von zwei Monaten, in diesem Fall zum 31. März, wirksam. Eine Kündigung im Februar zum 30. April usw.

 

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